Das Prinzip des Einflusses der Schärfposition des Laserschneiders auf die Schnittqualität

December 25, 2025
Aktueller Firmenfall über Das Prinzip des Einflusses der Schärfposition des Laserschneiders auf die Schnittqualität
Beim Metallbearbeiten verwenden Laserschneidmaschinen Laserstrahlen mit hoher Energiedichte, um Materialschmelzen, Verdampfen und Trennen zu erreichen. Die Fokusposition ist einer der wichtigsten Prozessparameter beim Laserschneiden. Sie beeinflusst direkt die Energieverteilung, die Schmelzbadmorphologie, die Fugenqualität und die Schneidstabilität. Eine korrekte Steuerung der Fokusposition ist eine entscheidende Voraussetzung für das Erreichen hochwertiger Schneidergebnisse.
 
I. Grundlegende Definition der Fokusposition beim Laserschneiden
 
Die Fokusposition beim Laserschneiden bezieht sich auf den Punkt, an dem der Laserstrahl vom Schneidkopf fokussiert wird, um den kleinsten Spotdurchmesser und die höchste Energiedichte zu erreichen. Unter Verwendung der Werkstückoberfläche als Referenz-Nullpunkt kann die Fokusposition in drei Zustände unterteilt werden:
 
Positiver Fokus (Fokus befindet sich über der Werkstückoberfläche)
 
Nullfokus (Fokus befindet sich auf der Werkstückoberfläche)
 
Negativer Fokus (Fokus befindet sich innerhalb des Werkstückmaterials)
 
Unterschiedliche Fokuspositionen verändern die Art und Weise, wie die Laserenergie mit dem Material gekoppelt wird, und beeinflussen dadurch den Schneidprozess und die Schnittqualität.
 
II. Einfluss der Fokusposition auf die Laserenergieverteilung
 
Der Laserstrahl erreicht seine maximale Energiedichte am Fokuspunkt. Wenn sich der Strahl vom Fokus entfernt, nimmt der Spotdurchmesser zu und die Energie pro Flächeneinheit ab. Änderungen der Fokusposition führen zu folgenden Effekten:
 
Veränderung der Energiekonzentration
 
Je näher der Fokus an der Materialoberfläche liegt, desto konzentrierter ist die Laserenergie, was zu einer höheren anfänglichen Schmelzeffizienz führt.
 
Veränderung der Energieverteilung entlang der Materialdicke
 
Unter negativen Fokusbedingungen bildet die Laserenergie eine längere effektive Wechselwirkungszone innerhalb des Materials, was für das Schneiden dicker Platten von Vorteil ist.
 
Veränderungen der Schmelzbadmorphologie
 
Unterschiedliche Fokuspositionen beeinflussen die Tiefe, Breite und Stabilität des Schmelzbades und beeinflussen dadurch die Fugengeometrie und die Qualität der Schnittfläche.
 
III. Auswirkungen verschiedener Fokuspositionen auf die Schnittqualität
1. Auswirkung des positiven Fokus auf die Schnittqualität
 
Wenn sich der Fokus über der Werkstückoberfläche befindet, ist der Laserfleck auf der Materialoberfläche relativ größer:
 
Gleichmäßigere Energieverteilung an der Schnitteintrittsfläche
 
Breitere Fuge an der Oberseite
 
Relativ schwächere Abstoßung von geschmolzenem Metall nach unten
 
Dieser Zustand ist für dünne Materialien und Anwendungen mit höheren Anforderungen an die Oberflächenqualität geeignet.
 
2. Auswirkung des Nullfokus auf die Schnittqualität
 
Wenn sich der Fokus auf der Werkstückoberfläche befindet:
 
Die Laserenergiedichte erreicht ihr Maximum
 
Die Schnittgeschwindigkeit ist relativ hoch
 
Die Fugenbreite ist geringer
 
Die Fugensenkrechtigkeit wird verbessert
 
Der Nullfokus wird häufig für das Hochgeschwindigkeitsschneiden von dünnen und mittelstarken Platten verwendet und bietet ein gutes Gleichgewicht der Gesamtqualität des Schneidens.
 
3. Auswirkung des negativen Fokus auf die Schnittqualität
 
Wenn sich der Fokus innerhalb des Werkstücks befindet:
 
Die Laserenergie dringt tiefer in das Material ein
 
Die Schmelzbadtiefe nimmt zu
 
Das Hilfsgas kann geschmolzenes Material effektiver vom Boden der Fuge ausstoßen
 
Der negative Fokus wird häufig beim Schneiden dicker Platten eingesetzt und hilft, die Schlackebildung zu reduzieren und gleichzeitig die volle Durchdringungsfähigkeit zu verbessern.
 
IV. Einfluss der Fokusposition auf die Fugenform und den Schnittquerschnitt
 
Eine falsche Fokussierung kann zu folgenden Problemen führen:
 
Fugentaper mit breiterem Oberteil und schmalerem Boden oder umgekehrt
 
Ungleichmäßige Streifenmuster auf der Schnittfläche
 
Erhöhte Schlacke am unteren Rand
 
Unvollständiges Schneiden oder Schnittunterbrechung
 
Eine korrekte Fokuseinstellung trägt dazu bei, die Fugensenkrechtigkeit, die Querschnittsglätte und die allgemeine Schnittkonsistenz zu verbessern.
 
V. Synergieeffekt von Fokusposition und Hilfsgas
 
Beim Laserschneiden interagieren Hilfsgase wie Sauerstoff, Stickstoff und Luft eng mit der Fokusposition:
 
Wenn sich der Fokus höher befindet, wirkt das Gas hauptsächlich auf die geschmolzene Oberflächenzone
 
Wenn sich der Fokus tiefer befindet, unterstützt das Gas effektiver den Ausstoß des Schmelzbades
 
Die Fokusposition und die Düsenhöhe beeinflussen gemeinsam die Gasflussstabilität
 
Die Fokuseinstellung muss mit dem Gasdruck und dem Düsendurchmesser koordiniert werden.
 
VI. Häufige Auswirkungen falscher Fokuspositionseinstellungen
 
Eine falsche Fokussierung kann zu Folgendem führen:
 
Reduzierte Schnittgeschwindigkeit
 
Geringere Ausnutzung der Laserleistung
 
Instabile Schnittqualität
 
Erhöhte thermische Belastung der optischen Komponenten
 
Daher sollte die Fokusposition in praktischen Anwendungen dynamisch optimiert werden, basierend auf Materialdicke, Laserleistung und Schneidprozessparametern.
 
VII. Allgemeine Prinzipien für die Fokuseinstellung in praktischen Anwendungen
 
Die folgenden Richtlinien werden üblicherweise angewendet:
 
Nullfokus oder leichter positiver Fokus für das Schneiden von dünnen Blechen
 
Negativer Fokus für das Schneiden dicker Platten
 
Erhöhter negativer Fokus für das Laserschneiden mit hoher Leistung
 
Feine Fokuseinstellung für hochreflektierende Materialien zur Verbesserung der Energiekopplungseffizienz
 
 
Die Fokusposition beim Laserschneiden ist einer der wichtigsten Prozessparameter, der die Schnittqualität beeinflusst. Durch die richtige Steuerung der Fokusposition kann die Laserenergieverteilung optimiert, die Schmelzeffizienz verbessert und die Fugengeometrie und die Schnittstabilität verbessert werden. In der tatsächlichen Produktion sollte eine präzise Fokuseinstellung entsprechend den Materialeigenschaften, Geräteparametern und Prozessanforderungen durchgeführt werden, um eine stabile und zuverlässige Schneidleistung zu erzielen.